Ängste bewältigen

 Angstörungen – Mut ist, dass man die Angst überwindet (Erwin Rommel) 

Jeder von uns kennt Ängste. Doch manchmal blockieren diese uns so, dass sie erheblich in unser Leben eingreifen. Sie können uns einschränken, da wir mit unendlich vielen Sorgenketten beschäftigt sind. Oder wir meiden es gar uns in Gruppen zu begeben aus Angst minderwertig zu sein. Es gibt auch Einschränkungen bei weiten Reisen, oder wir brechen den Einkauf ab, da wir das Gefühl haben in Panik zu verfallen. 

Das alles und noch viel mehr, sind Formen wie Angststörungen vorkommen können. Diese wirken sich dann so immens auf unseren Alltag aus und sorgen für Probleme.
 

Dabei kann Angst eben viele Gesichter haben. Es können dann alltägliche Dinge, wie das verlassen des Hauses schwierig werden. Ängste können dazu beitragen, dass man nicht mehr in die Schule/ins Studium möchte, da man die Befürchtung hat zu versagen, oder beurteilt zu werden. Sie können sich vielfältig zeigen, so auch die Angst in einer Beziehung verlassen zu werden. Dadurch entwickeln sich oftmals ungesunde Kontrollmechanismen wie ständiges anrufen.

Bei Angststörungen und Panikattacken können Symptome wie 
- zittern
- schwitzen
- Herzklopfen
- Ohnmachtsgefühle
- das Gefühl Angst um sein Leben zu haben
im Vordergrund stehen. 

Man schlägt sich mit dem Gedankenkarussel rum und möchte die vermeintlichen Situationen verhindern in denen die Ängste auftauchen. 

Aus diesen Gründen ist es wichtig diese therapeutisch zu bearbeiten, damit sich die Störung nicht weiter verschlimmert und gar chronifiziert.

Weitere Themen welche mit Angst zu tun haben können:

  • Ein geringes Selbstbewusstsein
  • Weitere Krankheitsbilder
  • Unruhen in der Welt (Corona, Kriegsszenarien, Klima…)
  • (unsicherer) Job, Arbeitslosigkeit
  • Zu viel Stress / Burnout-Syndrom
  • Beziehungsprobleme, Ende einer Beziehung/Ehe
  • Gravierende Konflikte


Wege aus der Angstspirale

Lähmende und unangenehme Angstgefühle können verhindern, dass wir unsere Alltagsaufgaben noch erledigen können. Das kann bis dahin gehen, dass der Weg zur Arbeit, die Arbeit selbst, sowie der Einkauf eine riesige Herausforderung werden können.
 
Dabei herrschen die Angstgedanken vor und es werden immer mehr Ausreden gefunden um Dinge nicht mehr tun zu müssen.
 
Der Fokus der negativen Gedanken, welche schließlich zu den vermeidenden Verhaltensweisen führen, kann mit Verhaltenstherapie behandelt werden. Zudem ist es wichtig ein gutes Selbstbewusstsein und eine stabile psychische Verfassung zu entwickeln, um ein positives Resultat zu erzielen. Diese können psychotherapeutisch gut behandelt und gestärkt werden.